Dolomiten-Rundtour ab Brixen

Sechstägige Rundtour mit vielen Trails von Brixen durch die magische Faneswelt, vorbei am San Martino- und Sellastock und über die Seiser Alm.

Neu: Es gibt auch eine für Einsteiger geeignete Variante dieser Runde. Diese können Sie hier ansehen.

Karte zur Tour
Profil zur Tour

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Reisedauer: 6 Etappen
Gesamtleistung: 295 km, 8928 hm
Tagesleistungen: 37-71 km, 1150-1700 hm, ∅ 49 km, 1488 hm pro Tag
Level:  Medium 
Kondition: 4 von 5 Sternen
Fahrtechnik: 3 von 5 Sternen
E-Bikes: für E-MTB geeignet für E-MTB geeignet, kurze Schiebestücke bergauf

Karte zur Tour

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Reisedauer: 6 Etappen
Gesamtleistung: 295 km, 8928 hm
Tagesleistungen: 37-71 km, 1150-1700 hm, ∅ 49 km, 1488 hm pro Tag
Level:  Medium 
Kondition: 4 von 5 Sternen
Fahrtechnik: 3 von 5 Sternen
E-Bikes: für E-MTB geeignet für E-MTB geeignet, kurze Schiebestücke bergauf

Ablauf der Reise

Etappeneinteilung:

Tag 1: Brixen » St. Vigil, 50 km, 1480 hm
Zum Tourstart überqueren Sie nach kurzer Anfahrt auf Radwegen bis Mühlbach die Rodenecker Alm, die gut 1200 m oberhalb der Innenstadt von Brixen eine waldfreie Hochfläche bildet. Von der Rodenecker Alm aus bestehen, wenn der langgezogene, asphaltierte Aufstieg einmal überstanden ist, tolle Ausblicke auf die bekanntere Seiser Alm und die größeren Massive der Dolomiten. Es gibt mehrere Hütten direkt am Weg, in denen pausiert, eingekehrt, bei Bedarf Akkus geladen oder bei anderem Aufteilungswunsch auch übernachtet werden kann (Gepäcktransport dorthin ist möglich). Die Abfahrt von der Alm erfolgt ebenfalls auf Schotter, später ab dem Ort Ellen Asphaltstraßen auf der Brunecker Seite mit Blick auf den Kronplatz. Es bestehen kleine Höhenstraßen, die über Onach das Gadertal hinauf bis nach St. Vigil verbinden.

Tag 2: St. Vigil » Cortina d’Ampezzo, 37 km, 1150 hm
Das kleine Seitental, in dem St. Vigil liegt, ist der Ausgang des Fanes-Sennes-Naturparks. Vom Hotel weg geht es zunächst sanft ansteigend am Bach entlang, doch die Felswände in diesem Tal werden schnell höher und senkrechter, so dass man als Biker den Blick überwiegend nach oben richtet. Hinter der im Talschluss stehenden Pederü-Hütte steigt der Weg steil über einen Schuttfächer auf Schotter an, und erreicht dann den beeindruckendsten Teil des Naturparks. Die Mondlandschaft hier scheint sich komplett den Regeln der Schwerkraft zu entziehen, die großen Felsmassive liegen größtenteils schräg, und werden von schroffen Spitzen überragt. Nur an wenigen Stellen in den Dolomiten bieten sich Mountainbikern überhaupt Möglichkeiten, ein solches Massiv in dieser Höhe zu durchqueren – hier ist es sogar fast vollständig auf Fahrwegen möglich. Ein kurzer Abschnitt hinter der Faneshütte, im Passbereich des Limojochs, wird auf einem S1-Trail gefahren. Danach geht es, vorbei an weiteren Einkehrmöglichkeiten, lange auf grobem Schotter bergab nach Cortina d’Ampezzo. Dabei sollte speziell an den zahlreichen Brücken angehalten und der Blick geweitet werden – auch auf dieser Seite des Fanes-Naturparks gibt es hohe senkrechte Felswände, nur dass sie sich hier unterhalb des Weges auftun. Erst bei Erreichen der großen Staatsstraße wird das Tal flacher, und vorbei am ehemaligen Flugplatz von Cortina d’Ampezzo wird dann der Ortskern mit seinen vielen historischen Gebäuden erreicht.

Tag 3: Cortina d’Ampezzo » Alleghe, 39 km, 1350 hm
Cortina d’Ampezzo liegt in einem Talkessel, umgeben von den weißen Bergen – deren nächsten Sie am dritten Tag unter die Räder nehmen. Sie erklimmen zunächst auf Nebenstrecken das bekannte Cinque Torri-Massiv. Bis dorthin sind noch viele Wanderer unterwegs, auch dank der nahe gelegenen Gondelmöglichkeiten. Doch für Biker geht es weiter hinauf – mit etwas Schiebearbeit wird die Forcella Nuvolau erreicht, die den Übergang ins Tal von Alleghe bildet. Hier beginnt die Strada de la Vena, ein anfangs noch etwas grober, bald darauf aber sehr flowiger Singletrail, der in gleichmäßigem Gefälle schier endlos bis in die oberen Ortschaften des Tals von Alleghe verläuft. Von diesen oberen Orten aus geht es dann etwas stufig-ruppier – optional aber auch auf der kehrenreichen Straße – hinab bis an den See von Alleghe.

Tag 4: Alleghe » Capanna Cervino, 41 km, 1660 hm
Alleghe mit seinem wunderschönen Bergsee ist an der Südostecke der Dolomiten sozusagen Ihr Umkehrpunkt der Rundtour. Ein Stück weit muss dem Tal noch auswärts gefolgt werden bis zum Kreuzungsdort Cencenighe – danach führt eine autofreie Radstrecke hinauf ins Tal von Falcade. Der kleine Skiort scheint im Sommer brach zu liegen – er bietet sich aber als Zwischenstopp für eine Einkehr an. Danach geht es nämlich umso anstrengender weiter. Der kleine Straßenpass Passo Valles kann auf der Straße (dann 1660 hm) oder ab Falcade auch mit der Gondelbahn (dann 1300 hm) erreicht werden; auch bergab ist der Pass asphaltiert. Aber keine Sorge: Die Belohnung folgt etwas später. In der Abfahrt biegen Sie bald links ins traumhaft schöne Val Venegia ab, das am Fuß des großen Massivs des Pale San Martino die letzten 500 Tages-Höhenmeter ansteigt. Das idyllische Tal mit seiner Schotterstraße läuft dabei zunächst geradlinig, vorbei an mehreren Einkehrmöglichkeiten, auf den Pale San Martino zu, am Talschluss sind dann aber auch viele Schotterserpentinen zu überwinden. Oben steht die Baita Segantini, sozusagen in Griffweite des Massivs – und ein kurzer Singletrailabschnitt führt hinüber zur höchstgelegenen Übernachtungsmöglichkeit dieser Tourr, der Capanna Cervino in 2084 m Höhe.

Tag 5: Capanna Cervino » Seis am Schlern, 71 km, 1700 hm
Gleich hinter der Capanna Cervino führt ein netter Trail hinab – der sich bald als Schotterweg, dann wieder abschnittsweise als Trail fortsetzt. Vorbei am Stausee von Paneveggio werden über 1000 Tiefenmeter in bester MTB-Manier abgebaut, bis Predazzo im Fleimstal erreicht ist. Erst dort sind dann spürbar Höhenmeter zu machen: Das Fleims- und Fassatal hinauf bis Campitello (Radwege), ab Campitello dann eine steile Rampe hinauf zum Mahlknechtjoch. Das Mahlknechtjoch ist der Übergang auf die berühmte Seiser Alm – und kurz nach dem Pass wartet auch schon die gleichnamige Hütte. Das streng geschützte Gebiet der Alm darf nur auf den vorhandenen Fahrstraßen (autofrei) durchquert werden, beeindruckt aber dennoch jeden Naturliebhaber mit seinen umgebenden Gipfeln und der zugleich wie gemalt wirkenden Almlandschaft. Es sind einige Höhenmeter zu überwinden, bevor die einzige Siedlung Compatsch am Nordrand erreicht wird. Eine kurze Trailstrecke führt dann hinab nach Seis, wo übernachtet wird.

Tag 6: Seis am Schlern » Brixen, 45 km, 1290 hm
Die dicht besiedelte Kulturlandschaft am Fuß der Seiser Alm erlaubt eine reizvolle Wegführung vorbei an Kastelruth hinüber ins Grödner Tal. Ab dessen Hauptort St. Ulrich sind die letzten Höhenmeter der Tour zu überwinden, die hinauf zur Hochalm mit der Ramlitzer Schwaige führen. Wer dies bewältigt hat, wird noch einmal einkehren wollen – denn die anspruchsvollste Abfahrt der Tour beginnt genau hier. Auf steilen Waldwegen mit vielen Wurzeln geht es hinab ins Wipptal. Bei Nässe oder Erschöpfung kann mehrfach ausgestiegen werden, auch eine komplette Umfahrung ist möglich – schließlich sollen alle Teilnehmer wohlbehalten und glücklich unten im verkehrsreichen Talgrund ankommen. Es sind dann nur noch wenige Kilometer auf dem asphaltierten Brenner-Radweg, bis die schöne Altstadt von Brixen die Runde schließt.

Kürzere Zusammenfassung des Ablaufs: Unsere Rundtour ab Brixen verbindet im Uhrzeigersinn die großen Massive der Dolomiten: Am ersten Tag überqueren Sie die Rodenecker Alm, die von der waldfreien Hochebene einen exzellenten Ausblick auf den Sellastock und die Marmolada ermöglicht. Durch das Gadertal mit dem ersten Etappenort St. Vigil erreichen Sie schließlich die Fanes-Hochebene, die das einzige Dolomitenmassiv ist, das mit dem Fahrrad auch durchquert werden kann. Diese magische, schräg gekippte, karge Landschaft bietet viel für’s Auge, und endet auf der Ostseite in einem Tal, das in die alte „Dolomiten-Hauptstadt“ Cortina d’Ampezzo ausläuft. Cortina liegt in einem Talkessel, umgeben von den weißen Bergen – deren nächsten Sie am dritten Tag unter die Räder nehmen. Sie erklimmen die Forcella Nuvolau, von der der neue Strada de la Vena-Trail sehr flowig und über viele Kilometer bis ins Tal von Alleghe führt. Alleghe mit seinem kleinen Bergsee ist an der Südostecke der Dolomiten sozusagen Ihr Umkehrpunkt – von dort führt Ihr Weg über den Passo Valles (vorbei an der namentlich weniger bekannten, aber von den Umrissen her sehr markanten und dolomitentypischen Gruppe „Pale San Martino“) zur Baita Segantini, wo eine Bergübernachtung in einer Hütte mit tollem Panorama vorgesehen ist (Gepäcktransport ist dorthin möglich). Etappe 5 ist schließlich die ultimative Dolomitenetappe, zumindest was die Bekanntheit, aber auch die „Überlaufenheit“ der besuchten Berge angeht: durch das Fassatal am Sellastock vorbei kommen Sie auf das Mahlknechtjoch, das Sellastock und Seiser Alm verbindet. Über die bekannte Seiser Alm mit ihrem grandiosen Panorama erreichen Sie schließlich Kastelruth am Fuß der Seiser Alm. Tag 6 ist dann der Tag der großen Finalabfahrt ins Eisacktal: Durch das Grödnertal und über den verbindenden Sattel an der Ramlitzer Schwaige kommen Sie auf einem sehr langen, anspruchsvollen Trail ins Villnößtal, das Sie abschließend ins Eisacktal führt. Den Eisack kurz aufwärts rollend, kommen Sie in Brixen am Ausgangspunkt an.

Die Tour ist durchweg für E-MTB geeignet. Eine Hüttenübernachtung ist für die Tour vorgesehen und teilt die Streckenlängen gleichmäßig auf, kann jedoch auch ausgelassen und durch das nächste Talhotel ersetzt werden. Die Hütte bietet Stromanschluss zum Laden der Akkus. Wir empfehlen für diese Tour vor allem eine gute Kondition für bis zu 1700 hm pro Tag. Für diesen höhenmeterstarken vierten Tag ist Gondelunterstützung zur Verkürzung möglich, falls Wetter oder Erschöpfung es nötig machen. Fahrtechnisch hat die Tour einen mittleren Anspruch: Es sind viele Trails enthalten, die bis maximal S2-Niveau reichen und mehrheitlich nicht besonders lang ausfallen. Längste Trails sind der Strada de la Vena-Trail am dritten Tag und die Finalabfahrt von der Ramlitzer Schwaige am sechsten Tag, welche zugleich über zahlreiche Wurzeln und Gerölluntergrund auch die schwierigste der Tour ist (Ausstiegsmöglichkeiten unterwegs vorhanden). Der überwiegende Rest der Tour verläuft zu gleichen Teilen auf Schotterwegen und Asphaltwegen (die meist Radwege und keine Straßen sind).

Buchungs-Info

Leistungen:

  • Start und Ziel: Brixen (Übernachtung am Startort optional hinzubuchbar, Aufpreis 75 € p.P.)
  • Selfguided-Tour (mit GPS-Daten sowie telefonischer 24-Stunden-Betreuung von uns) mit Verlauf gemäß obigen Beschreibungen
  • 6x Übernachtung/Frühstück (also 1x nach jeder Etappe) in Hotels und Pensionen im Doppelzimmer (Einzelzimmer-Zuschlag optional 175 €)
  • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug von Unterkunft zu Unterkunft
  • GPS-Daten der gesamten Tour und für alle Zusatzstrecken, Übersichtsprofile mit Kurzinfos zu den Varianten, Vorbereitungsheft mit Packliste, optional Kartenmaterial im Maßstab 1:40.000 mit eingetragener Strecke (Zuschlag einmalig 25 €), optional Leih-GPS-Gerät Garmin Oregon (Zuschlag 45 €)
  • Die Tour kann auch ohne Guide/Gepäcktransport, mit Verlängerungs-Übernachtungen am Ziel, in 5 oder 7 Etappen, mit Start in Sterzing oder Innsbruck anstatt Brixen oder noch ganz anders durchgeführt werden. Klicken Sie rechts auf „Leistungen ändern“.
  • Alle Gruppengrößen möglich, freie Terminwahl 😊

Reisepreis pro Person

3 Teiln. ab* 1056 € » Buchen
4 Teiln. ab* 921 € » Buchen
5 Teiln. ab* 888 € » Buchen
6 Teiln. ab* 832 € » Buchen
7 Teiln. ab* 814 € » Buchen
» Anfrage stellen

* „ab“-Preise: 2025 ist die Tour im August je nach genauem Termin evtl. teurer oder sogar gar nicht durchführbar. Bitte fragen Sie Ihren Wunschtermin konkret mit an, und weichen Sie wenn möglich auf die anderen Monate aus.


Leistungen ändern GPS-Track-Service

Tourbetreuer: Martin Rieger

Der vollständigste Rundumschlag durch die „Weißen Berge“ ist dieser hier – mit Durchquerung und Sichtung aller wichtigen Dolomitenmassive, Befahrung der großen Trails der Region und Besuch der bekannten Täler und Städte. Für Dolomiten-Neulinge und erfahrene Transalper ein Leckerbissen, dank der südlichen Lage speziell auch vor und nach der Hauptsaison.

Verpflegung (außer Frühstück), optionale Versicherungen.

Der Termin kann frei gewählt werden. Der Reisepreis ist von der Teilnehmerzahl abhängig (siehe Preisliste oben), auch größere Gruppen sind möglich. Falls Sie einzelne Leistungen nicht benötigen und/oder die Strecke ändern möchten, klicken Sie auf „Leistungen ändern“, um die Tour-Leistungen im Transalp-Designer individuell einzustellen.

Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleistungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302. Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. BergBiken Benjamin Pape (Kontaktdaten s.o.) trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise. Zudem verfügt BergBiken Benjamin Pape über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist (Rücktransport, Zwischenshuttles), zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz.
Weiterführende Informationen zu Ihren wichtigsten Rechten nach der Richtlinie (EU) 2015/2302

Die Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Für den Krankheitsfall empfehlen wir grundsätzlich den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie einer Auslandsreisekrankenversicherung oder einer Versicherung zur Deckung der Kosten einer Unterstützung einschließlich einer Rückbeförderung bei Unfall, Krankheit oder Tod. Sie können über uns eine Reiserücktrittskostenversicherung der HanseMerkur für diese Tour abschließen. Die Versicherungsprämie beträgt für diese Reise 37-57 € (abhängig vom Reisepreis). Mehr Infos und Formular unter www.bergbiken.de/rrv.

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann BergBiken bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn (Abs. 5 unserer AGB) von der Reise zurücktreten. Ein Rücktritt von Ihrer Seite ist jederzeit möglich, es fallen dabei je nach Vorlaufzeit zum geplanten Reisebeginn Stornierungskosten an, wie sie in Abs. 6 unserer AGB angegeben sind. Als Anzahlung sind 20% des Reisepreises bis 14 Tage nach Rechnungserhalt zu zahlen. Die Restrate (80%) wird 30 Tage vor Reisebeginn fällig.

BergBiken Benjamin Pape, Lange Str. 37, 59602 Rüthen, Tel. 0176-51470232, Email info@bergbiken.de.